Stella 13

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ICH

Die Zeltwand geht auf und Kian kommt mit einem Tablett zu mir. Er setzt sich neben Buh und reicht mir das Essen. Als ich seinen Arm berühre, zuckt er zusammen.
»Ich will nicht, dass du dir das Zeug ständig spritzt!«
»Ich will nicht, dass du alleine losziehst.«
»Ich komm klar.«
»Ich auch.«
»Ich …«
»Nein, Stella. Es ist alles gut.«
»Ich bezweifle es«, knurre ich. Noch nie hat mir es gepasst, dass er sich so gesehen ein chemisch hergestelltes Koffein spritzt, um den Befehl meines Vaters folge zu leisten. »Du hast keine Ahnung«, brumme ich weiter, »was du deinem Körper antust.«
»Doch ich weiß es, genauso wie du, aber du würdest nie die Füße stillhalten, damit ich mal schlafen kann, also …«
»Toll«, gebe ich von mir und lasse mich fallen.
»Ich mache es, weil du es tust, und ich glaube nicht, dass mein Leben mehr wert ist, als das deinige.«
»Nein, meins ist es auch nicht.« Ich bin eben einfach freiheitsliebend und abenteuerlustig. »Wann soll ich es sonst tun?«, frage ich ihn. »Wenn Papa wach ist, wenn das ganze Lager auf den Beinen ist? Denkst du, ich habe da eine Chance, auch nur in die Nähe eines Portals zu kommen?«
»Nein, aber dann akzeptiere, dass ich bei dir bin.«
»Habe ich doch, aber eben nicht so …«
Er reicht mir ein Stück Brot. »Schaffen wir schon. Ich habe auch schon einen plan, wo uns die Reise als Nächstes hinführt.« Er öffnet seine Jacke und zieht ein Soldatinnenanzug heraus. Er ist einfach der Beste.
»Spielen wir der Gigant aus dem All?«
»Oh ja.«

Nächster Teil von Stella: Hier

Hier startete ihr Abenteuer.

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