Viktoria Hader

Viktoria 36

Ich sehe nach Liam, der auf dem Balkon steht und das Geländer verbiegt. »Du wusstest, dass es früher oder später kommen wird.«
Er nickt.
Ich nehme ihn in den Arm. Sein Körper entspannt langsam. »Ich habe Angst vor dem, was da auf uns zu kommt.«
»Ich nur das ich dich verlieren könnte.«
»Oh ja der arme Beschützer.«
Er grinst und gibt mir einen Kuss. »Ich liebe dich.«
»So wie ich dich«, hauchte ich gegen seine Lippen.
Er legt seine Stirn auf meine. »Viktoria, du weißt, dass es mehr ist.«
Ich nicke, auch wenn ich manchmal etwas daran zweifle. Liam ist ein Engel und für sie steht nichts über der Pflicht. Mir ist zwar auch klar, dass er vor deiner Verwandlung Gefühle gehegt hat, aber es erst ausgesprochen hatte, als wir das Blut teilten.
Ruckartig zieht er mich näher. Kurz japse ich nach Luft, ein komisches Gefühl in meiner Brust, was ich nicht kenne. »Zu fest«, krächze ich.
Statt nur weniger Kraft anzuwenden, lässt er mich los. »Ich kann dich nicht mal mehr anfassen«, brummt er und will gehen.
»Was soll das jetzt wieder heißen?«
»Nichts.«
»Liam. Du sagst, du liebst mich und willst jetzt gehen. Verdammte scheiße!«
Er blickt zu mir. »Du fluchst.«
»Ja, weil mir das langsam auf den Nerv geht. Du musst einfach nur vorsichtiger sein.«
»Engel fluchen nicht.«

Viktoria treibt hier weiter ihr Unwesen.

Start ihrer Geschichte kannst du hier lesen.

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