Maila Hader

Maila 38

»O Uras«, flüstere ich.
Er setzt sich neben mich. »Eine Zeit lang habe ich mir eingeredet, dass mir das Schicksal damit sagen will, dass mir ein falsches Bild gezeigt wurde.« Sein Blick geht zu mir. »Das ich zu dir gehöre. Unsere Wege sind so verschlungen. Du bist die Einzige, der ich vertraue. Aber du hast nie in der Hinsicht etwas mir signalisiert, ich bin seit jeher dein Freund und deine Wache.«
»Es hätte doch auch sein können.« Ich nahm ihn in den Arm. »Du bist wie ein Bruder für mich.«
Lächelnd küsst er meine Stirn. »Irgendwie stimmt es ja auch, wenn man bedenkt, dass wir so aufgewachsen sind.« Er steht auf. »Und jetzt lassen wir das Thema. Du legst dich hin und ruhst dich aus.«
»Zu Befehl«, sage ich lachend.
Sein Fuß gleitet durch das Wasser und spitzt mich nass. »Sei nicht immer so frech.« Lachend lege ich mich in die Strömung.
Ich wäre gerne sein gewesen. Mich zieht er nicht an, aber bei ihm kann ich so sein, wie ich bin. Er versteht mich ohne Worte. Vielleicht hat deswegen das Schicksal ihn an meine Seite gestellt, als Ausgleich.

Hier geht weiter mit Maila.

Wollt ihr wissen, wie alles kam, dann könnt ihr es hier lesen.

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