QuinssReise Hader

Quinns Reise 44

»Und warum?«, frage ich leise.
Seine Finger fahren über meine Wange. »Weil ich nicht will, dass du mich hasst.«
Jetzt sitze ich in der Falle. Seine Finger waren wie die Saugnäpfe eines Oktopus. Langsam und bedacht zieht er mich immer näher. Will ich ihm näher kommen, oder nicht? »Bis jetzt ist es dir auch egal gewesen«, flüster ich.
Doch statt zu antworten, sind es bald nur noch Millimeter. Ich drücke mich weg und stehe auf. »Was für ein Spiel wird das Levi?« Mein Herz klopft wie wild.
»Ich …«
»Weißt du was, es ist mir egal.« Ich laufe hinaus, das Zimmer davor ist leer.
»Quinn.« Er packt mich am Handgelenk. »Ich habe dir gesagt, das du mich weich machst.«
»Und davor hast du gesagt, ich nerve dich und dass du mich hasst. Ich habe keine Lust darauf.«
»Bei allem, was mir heilig ist, das tust du auch. Trotzdem will ich dich beschützen und dich in meiner Nähe haben.« Wie in Zeitlupe bewegt er sich wieder auf mich zu. »Ich habe das Gefühl, mit dir kann ich Pferde stehlen.«
»Du hast nein gesagt.«
Er hält inne. »Bei Amor?«
Ich nicke.
»Erstens, weil mir klar gewesen ist, das da jemand lange Ohren macht und sie schon mir auf die Eier gehen. Zweitens, weil ich nicht so sein will.«
»Und drittens?«, frage ich, weil er schweigt.
»Es gibt kein drittens.« Er schluckt. »Ich mag dich, mehr, als dass mir lieb ist. Aber ich will nicht, dass du etwas tust oder sagst, weil du an das Geld denkst. Egal, ob positiv oder negativ.«
Er ist, wie die schillernden Flügel einer Libelle, sie ziehen mich an und doch habe ich Panik davor. Wie soll ich reagieren?

Der nächste Teil von Quinn gibt es hier

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