Viktoria Hader

Viktoria 40

Seine Hand schnellt hervor. »Wir sollten rein und deine Bisse solltest du verstecken.« Ich zucke zusammen, die Stelle schmerzt. »Es heilt schlecht«, gestehe ich leise.
»Schlecht, ist kein Ausdruck, es blutet schon wieder. Wenn ich nicht hier stehen würde, könnte ich glauben, dass jemand gerade erst von dir getrunken hat.«
»Es tut auch weh, seit du es berührt hast.«
»Anscheinend ist mehr Werwolf noch in mir, als dass ich gedacht habe.«
»Toll, echt«, seufze ich. Was jetzt, ist die Frage des Augenblicks.
»Geh heim, wasche es aus und ich werde Jes sagen, dass du ein Hundeproblem hattest.«
»Wie war das mit hinter dem Berg halten?«
Er lacht auf. »Normal schon, aber da in diesem Moment in der Uni ein Jäger herumläuft, habe ich keine Lust auf Stress, vor allem nicht bei dem, was vor uns liegt.«
»Ein Jäger? Die gibt es noch?«, sagte ich sarkastisch.
»Der Professor hat ein paar hier eingeladen.«
»Dann ist es wirklich besser, nach Hause zu gehen.«
»Also bis heute Abend.« Er stößt sich ab und macht ein paar Schritte.
»Ach ja, rast nicht aus, aber meine Eltern wollen dabei sein.«
»Dachte ich mir schon, meine nämlich auch.« Er seufzt. »Alte Feinde trauen sich eben nicht.«
»Wem würde man das auch verübeln?«
»Gut das die Zeit sich gerade ändert.«
»Zum Glück, hoffe ich.«

Viktoria treibt hier weiter ihr Unwesen.

Start ihrer Geschichte kannst du hier lesen.

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