Stella 18

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Geheimnis

Schmerzvoll lande ich auf nassen Steinen. Neben mir keucht Kian, auch Buh jault auf.
»Wo sind wir?«, fragt er ins Dunkle. Nur schemenhaft kann ich Häuser erkennen. Ich reibe mir die Schulter. Er steht auf. »Kannst du was erkennen?«
»Nein«, stöhne ich auf, als ich versuche, mich zu erheben.
»Ich helfe dir«, sagt er und in diesem Moment spüre ich schon seine Hände.
»Wie geht es Buh?« Sie stupst mich an. Ihr weißes Fell leuchtet gerade wie das Mondlicht, zumindest sehe ich kein Blut.
»Anscheinend gut«, meint Kian, als ich stehe.
Einen Ton und knattern dringt an meinem Ohr. »Hörst du das?«, frage ich ihn. Er nickt und wendet sich zu der Richtung, nicht ohne mich festzuhalten. Ein Lichtkegel tanzt auf das Grau der glatten Schicht. Je näher es kommt, umso mehr erkenne ich, dass es alte Häuser sind.
»Wir sind zurück in Karustia!«, keucht Kian vor mir.
»Nur wann?«, frage ich mich. Die Gestalt eines Backs läuft an uns vorbei und bleibt stehen. Der Ochse mit den Bärenbeinen schnaubt durch seine Nüstern.
»Stella?«, höre ich eine Stimme, die ich kenne.
»Anpaku«, rufe ich erleichtert aus.
»Was machst du hier um diese Zeit?«
Kian atmet tief durch. »Kannst du uns zum Portal bringen, Stella ich verletzt.«
»Äh ja klar.« Das Licht lässt die Silhouetten eines jungen Mannes sehen, der von seinem Bock springt und zu uns kommt.
Die beiden bringen mich hinten auf die Kutsche.
»Bekomme ich eine Antwort?«
»Wissen wir nicht«, sage ich leise.
»Will ich Wissen, was passiert ist? Oder bekomme ich dann eine Kugel ab?«
»Ihr Vater weiß von nichts, darum wäre es besser, schnell durch das Portal zu kommen.«
Anpuka nickt. Während sich Kian neben mich setzt, nimmt Anpuka vorne Platz und fährt los. Ich blicke zu Kian und wir beide wissen, das sollte vorerst unser Geheimnis bleiben.

Nächster Teil von Stella: Hier

Hier startete ihr Abenteuer.

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