Viktoria Hader

Viktoria 41

Während ich mein Handy heraushole und meinen Vater anrufe, wische ich mit einem Tuch über die Bissstelle.
»Was ist so wichtig?«, brummt er.
»Mein Hals hört nicht auf zu bluten.«
»Liam soll es einfach verschließen.«
»Paps, es heilt nicht. Nicolas hat es berührt und es ist sofort wieder aufgeplatzt.« Ob die anderen Bisse noch zu sind weiß ich nicht und im Grunde, will ich gerade nicht noch mehr Probleme.
»Was gibst du dich auch schon wieder mit diesem Dreck ab?«, knurrt es hinter mir. Seufzend stecke ich das Handy weg.
»Erstens, was ist, wenn dich jemand gesehen hat. Zweitens muss ich mit ihm zusammen arbeiten. Drittens wollte ich gerade zu dir kommen. Und viertens, warum heilt der Scheiß nicht. Nie hat Jes, solche Probleme gehabt.«
Er sieht sich die Stelle an. »Na ja, Jes ist menschlich und du, keine Ahnung was, aber definitiv nicht wie sie.« Er beißt sich in den Finger und fährt darüber. Sein Gesicht wird finster. »Jetzt hilft nur noch Engelsmagie.« Er greift unter meine Kniekehlen und hebt mich hoch. Noch während ich japse, spüre ich einen starken Wind, dass ich das Gefühl habe zu ersticken und schon lässt er mich hinunter. Wir stehen im Wohnzimmer von meinen Eltern. »Hinsetzen.«
Was soll ich tun, als brav zu folgen? So habe ich keine Chance. Auch mit Vampirkraft ist er einfach stärker, er ist doch ein Urvampir.

Viktoria treibt hier weiter ihr Unwesen.

Start ihrer Geschichte kannst du hier lesen.

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