Stella 19

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Knatternd fährt Anpuka über die Steine zum Portal. »Darf ich fragen, wo ihr wart?«
»Wir haben etwas gesucht, besser gesagt jemanden«, antwortet Kian. Er steht auf und dreht sich zu ihm. »Sag mal, in eurer Geschichte gibt es, so eine Stelle, da heißt es, Seelen fielen vom blutroten Himmel.«
»Ja, aber das ist Jahrhunderte her.«
»Und was war da genau passiert?«
»Kinder«, sagt er, »Kinder sind vom Himmel gefallen wie Sarplos.«
»Du meinst, Vogel …«
»Ja, Abfall von … ihr nennt es Vögel?«
Kian nickt. »Wisst ihr warum?«
»Nein, sie sind wie ihr einfach aufgeploppt und dann gefallen, sehr viel tiefer gefallen.«
»Waren sie von hier?«
»Weiß ich nicht, kannten, tat keiner sie.«
»Wie alt bist du eigentlich, Anpuka?«, wollte ich wissen.
Er lacht kurz auf. »Ich habe das Gefühl, dass du denkst, ich war dabei.«
»Klang zumindest so.«
»Ich bin Archivar, kleine Kommandantin.«
Jedes Mal, wenn dies jemand zu mir sagt, verzieht sich mein Magen, zu einem Knäul. »Bin ich nicht.«
»Noch nicht.«
»Wenn wir nicht bald zum Portal kommen, wird sie unter Arrest gestellt, bis das nächste Shuttle ablegt«, brummt Kian.
»Ruhig Blut, kleiner Mann.« Dass der alte Mann es zu amüsant findet, ist nicht zu überhören gewesen.
Endlich sind wir angekommen. Kian hilft mir hinunter und Buh trottet schon durch.
Anpuka springt von seinem Bock. »Kleine Kommandantin bohre nicht in der Vergangenheit.«
Kian starrt ihn an und ich seufze. »Mir bleibt nichts anderes übrig, die Geister lassen mich nicht los.«
»Nun, dann bleibt mir nichts anderes übrig, als das hier zu tun.« Schneller als Kian reagieren kann, legt Anpuka seine Finger auf meine Stirn.

Nächster Teil von Stella: Hier
Hier startete ihr Abenteuer.

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