Maila 42

Uras ist missmutig, was ich vollkommen verstehen kann. Sein brummiger Ton gehen mir trotzdem auf den Nerv. Die Schattenelfen gehen ihm sogar aus dem Weg, nicht mal Andrew will irgendetwas von ihm wissen. Der Einzige, den es belustigt ist, Kasimir und der sitzt zu seinem Glück weit genug weg. Ich hingegen bekomme das volle Paket des Seelöwen ab.
»Du solltest dich mal abkühlen«, sage ich zu ihm.
»Würde ich ja gerne.«
»Uras, das war keine Bitte!«
So sanft er auch zu mir sein kann, so weiß ich auch, wie er ist, wenn er keine Lust darauf hat. Sein Blick geht zu mir. »Für ein paar Minuten?«
»Es hilft dir, hat es bei mir auch. Und ja, ich weiß, dass es kein Ersatz ist. Trotzdem will ich, dass du dich etwas in Wasser legst.«
Ruckartig steht er auf. »Dann geh ich eben.«
»Du benimmst dich gerade schlimmer als eine Kaulquappe.«
Er antwortet nicht, winkt einfach ab und geht Richtung Fluss.
»Es war die richtige Entscheidung«, höre ich über mir von Kai. Mein Blick geht zu dem Schattenelf. »Ihm ist es auch klar.«
»Wir waren noch nie in unserem Leben, solang vom Meer entfernt.«
»Und doch verliert ihr keine Macht.«
Ich zucke mit den Schultern. Mir ist klar, dass ich machtvoll bin und auch, dass es hier keinen beweisen muss. Trotzdem komme ich mir verloren vor. »Denkst du das wirklich?«
»Ich sehe eure Aura und wie sie pulsiert, das ist kein Stückchen weniger geworden, oder mehr.«
»Du meinst, als ich ins Wasser mich gelegt habe?«
Er nickt und kommt sanft neben mir auf. »Aber eure Seele hat danach verlangt.«
Ich stimme seufzend zu.

Hier geht weiter mit Maila.

Wollt ihr wissen, wie alles kam, dann könnt ihr es hier lesen.

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