Quinn 46

»Presse?!«, quieke ich, den Gedanken habe ich weit von mir geschoben.
»Was denkst du, was passieren wird, wenn das hier herauskommt?«
»Ich werde dich überfahren und auf deine Leiche tanzen«, brumme ich.
»Lass den scheiß! Du weißt nicht, wie die sind, wovor ich meine Familie die ganze Zeit beschützen will.«
»Das war kein scheiß«, erwidere ich. »Ich würde lieber in Handschellen abgeführt werden, als von den Zeitungen durch den Dreck gezogen zu werden!« Ich stoße ihn an seiner Brust. »Du bist schuld an alldem.«
Er beugt sich leicht nach hinten und mustert mich. »Kommen wir beide überein, dass wir beide nicht gerade unschuldig sind.«
Ich schüttel den Kopf.
»Okay, dann muss ich mir eine Taschenlampe kaufen und lernen zu mausern.«
»Man Levi.«
Er lacht kurz auf und atmet tief durch. »Quinn, du wirst so oder so nicht drum herumkommen. Jendrik und du, ihr habt schon für Aufsehen gesorgt.«
»Aber Jendrik küss mich nicht und will, … gute Frage, was willst du eigentlich?«
»Ja, die Frage ist wirklich gut.« Sein Griff wird fester und zieht mich wieder an sich. »Gerade, nicht reden.«
Sein Argument, kann ich, als er mich küsst, absolut verstehen. Trotzdem pocht der Gedanke, was danach wie wild an meinem Hinterkopf. Ich bin nicht im Bilde darüber, was das gerade hier wird, aber ich weiß, dass ich diesem Kerl mag, trotz oder gerade wegen unserer Streitigkeiten.

Der nächste Teil von Quinn gibt es hier.
Wollt ihr es von Anfang lesen, dann startet hier

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