Thes 33

Das nächste Mal, als sie aufgeht, kommen Mädchen herein, mit denen ich ab und zu abhänge. Auf diese kann ich gerade mehr als verzichten. Sie haben es in der Zeitung gelesen und seien so besorgt. Klar, fast eine Woche später.
»Was ist denn hier los?«, höre ich wütend von Thomas. »Das ist ein Krankenhaus, keine Kneipe. Zweitens die Patientin brauch Ruhe. Drittens ist erst ab vierzehn Uhr Besuchszeit!«
»Uh da kommen wir gerne wieder«, schnurrt die Erste. Ich kralle mich in die Decke. Die Nächste steckt ihm ihre Visitenkarte zu. Ein paar andere werfen ihm Blicke zu.
»So toll ist er auch nicht«, knurre ich. Sein Blick geht zu mir, was wohl in seinem Kopf vor sich geht?
Er sieht wieder zu den anderen. »Raus jetzt!« Die Tür geht hinter ihm zu. Mir passt es nicht. Keine Ahnung warum. Es könnte mir egal sein.
»Was ist eigentlich damals vorgefallen?«, fragt meine Nachbarin.
»Lange Geschichte.«
»Weißt du, auch eine negative Geschichte kann verbinden.«
Wenn sie mir jetzt wieder mit ihrer Freundin kommt, lache ich. »Hat man ja grade wieder gesehen.«
»Reden hilft manchmal.«
Ich verdrehe meine Augen und leg mich auf die Seite. Was soll da helfen. Ich bin nur eine, die er wieder verarschen kann. Sein Duft klebt immer noch an meinem Kissen. Gerade wünsche ich mir, dass er sich nicht verplappert hätte. Sicher bin ich misstrauisch gewesen, aber so ist es irgendwie schlimmer für mich.

Was weiter bei Thes passiert lest ihr hier.

Wie alles begann, könnt ihr hier lesen.

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