Stella 21

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Nachdenken

Auf der anderen Seite des Portals ist nicht Buh. Kian lässt mich runter. »Buh!«, ruft er aus.
»Sie wird kommen, bring mich bitte einfach zum Zelt, bevor Papa bemerkt, dass wir wieder weg waren.«
»Du hast vermutlich recht, du musst dich ausruhen.« Er hebt mich wieder hoch. »Aber Buh ist sonst nie weit weg von dir.«
»Ja.« Habe ich nicht genug, worüber ich nachdenken muss, jetzt muss ich mir auch noch Sorgen um Buh machen. Ich hoffe, dass sie einfach nur herumstromern und sich etwas zu essen sucht. Ich lege meinen Kopf auf seine Schulter und schließe die Lider. Die Gedanken drehen sich im Kreis. Wem soll ich glauben, was soll ich tun und warum hat sie mich ausgesucht? Hat sie sich vielleicht verändert?
Ruckartig bleibt Kian stehen. »Hast du das gehört?«
»Ich war in Gedanken, tut mir leid.«
Er stellt mich hin. »Bleib hier.« Er zieht seine Waffe.
»Kian, ich …«
»Sei leise und bleib hier.« Ich verdrehe die Augen, er weiß, dass ich es nicht mag, wenn er mich unterbricht. Er verschwindet hinter einem Baum. Vorsichtig setze ich mich auf den Boden. Ich reibe die Stirn und sehe mich um. Plötzlich höre ich ein fiepen.
»Buh?« Ich stöhne auf, als ich aufstehe. Hinkend laufe ich dem Ton des Schmerzes. Ich keuche und immer wieder wird mir schwarz vor Augen. Aber ich muss zu meinem Hund. Endlich erreiche ich das Fellknäuel und sehe, warum sie fiept. Sie liegt bei einem Zweiten, der verletzt ist.
»KIAN«, schreie ich, so laut ich kann.

Nächster Teil von Stella: Hier
Hier startete ihr Abenteuer.

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