Maila 44

Mein Name dringt an mein Ohr. Ich kann mich nicht bewegen, auch meine Lider kann ich nicht öffnen. Meine Lippen sind wie zusammengeklebt. Es fühlt sich kalt an und es ist mir unangenehm. Immer wieder höre ich meinen Namen, aber nicht deutlich, eher wie wenn eine Schnecke sich auf meinem Ohr ausruhen würde. Inzwischen lässt sich aber heraushören, dass es Uras und Andrew sind, die mich rufen.
»Wehre dich nicht.« So nah ist diese Stimme, dass ich das Gefühl habe, sie ist in meinem Kopf. Unbeteiligt und ohne jegliche Gefühlsregung. So kommt es mir zumindest vor.
Ich versuche mich aus, was auch immer das hier ist, zu winden, aber es ist, wie die Luft oder das Wasser, einfach überall. In diesem Moment wird mir klar, was es ist. Diese dunkle Wolke!
»Mit mir nicht«, fauche ich in Gedanken. Ich konzentriere mich und meine Magi. »Meine Macht bekommst du nicht.« Das Gefühl, wie Wasser meine Beine umschlingt, erleichtert mich. Ich bin nicht allein. Uras Freundschaft. Andrews treu. Aber auch, und das wundert mich, Kasimirs glaube an mich. Sie stärken mich. Ein Schrei kommt durch meine Lippen. Eine Wärme durchströmt mich, die ich noch nie zuvor verspürt habe. Ich keuche und kann endlich meine Augen aufmachen. Langsam stehe ich auf.
»Ich bin Maila, die Königin von Xartias. Herrscherin der Ebenen. Ein Drache hat mich nicht vernichtet, dann schaffst du das auch nicht.« Ich strecke mein Arm aus und mein Dreizack erscheint. »Du hast dich mit der Falschen angelegt!«
»Auf die Bäume«, höre ich Kai schreien.

Hier geht weiter mit Maila.

Wollt ihr wissen, wie alles kam, dann könnt ihr es hier lesen.

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