Stella 22

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Geständnis

Immer wieder rufe ich nach ihm und fahre über das helle Fell. Ich versuche das Blut nicht zu verteilen, aber den Hund scheint die Streicheleinheit zu beruhigen, auch Buh sichtlich friedlicher. Plötzlich hebt sie den Kopf.
»Endlich«, rufe ich aus, zu früh. Buh, fängt an zu knurren.
Beim Blick über die Schulter erkenne ich einen Soldaten, aus einem der Portale. Buh, stellt sich vor uns und wird größer.
»Das Vieh gehört mir«, zischt er mir zu, oder ist es doch eine sie? So wie es auf jedenfalls spricht, scheint es ein Nager zu sein.
»Ach wirklich?«, brumme ich.
»Das würde ich lassen«, brummt Kian. »Waffe herunter.«
»Denkst du Menschlein, machst mir Angst?«
»Ich vielleicht nicht, aber die hinter mir.« Erst jetzt wird Buh wieder normal groß.
»Das werdet ihr mir büßen!«, zischt das Schlangen-Mensch-Wesen.
»Einsam und allein, kein Sigel, ausgestoßen, da haben wir nicht viel Angst«, höre ich die Stimme meines Vaters, der hinter Kian auftaucht. »Führt es ab zu dem Portal, wo es hingehört.« Er wendet sich einem der Soldaten zu, die zu dem Nager gehen. »Und gib ihr etwas zu essen.«
Kian kommt zu mir und hilft mir hoch.
»Hast du ein Geständnis zu machen?«, fragt mein Vater.
»Buh, war weg …«, beginnt Kian.
Bei dem Blick meines Vaters weiß ich, dass wir mehr weg waren, als wir gedacht haben. Kian scheint das auch klar zu sein. Ich seufze. »Ja, wir waren in einem Portal, aber nur in Karustia!«

Nächster Teil von Stella: Hier
Hier startete ihr Abenteuer.

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