Thes 36

Barfuß und schweigend laufe ich neben ihm her, keine Ahnung warum ich gerade auf die Idee kam ihn zu begleiten. »Dir ist schon klar«, fängt er an, die Stille zu durchbrechen, »wenn du entlassen wirst, müssen wir bei dir die beiden zweiten Teile ansehen.« Wir steigen aus dem Aufzug.
Ich stocke mit ihm! Allein in meiner Wohnung! Oh Gott, da komme ich doch noch auf dumme Gedanken. Verdammt, ich muss mir was einfallen lassen. »Ähm.« Ausrede schnell, eine Ausrede muss her.
»Ich bin schon neugierig auf das, was du verheimlichst.«
»Tue ich gar nicht.« Aber ich kenne mich. Es ist jetzt schon etwas her, das ich mit einem Sex hatte. Ich liebe diesen Duft und mit seinen Berührungen könnte ich echt schwach werden. Diesen Gefallen werde ich ihm nicht tun.
»Dann ist alles klar, schlaf gut«, sagt er, als wir den Ausgang sehen. Für einen Moment steht er da irgendwie unentschlossen, dann hebt er die Hand. »Bis morgen Thes.« Dann winkt er zur Seite und ich bemerkte einen Mann, der an der Information sitzt und die Tür entriegelt hat.
»Schlaf du auch gut.« Dann ist Glas zwischen ihn und mir.

Das Licht ist im Zimmer aus, als ich hochkomme. Besser so. Eine Diskussion weniger und ich kann mir Gedanken darüber machen, wie ich dem aus dem Weg gehen kann. Weit komme ich nicht. Das Kissen drücke ich fest an mich und schlafe ein.

Was weiter bei Thes passiert lest ihr hier.

Wie alles begann, könnt ihr hier lesen.

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