Stella 23

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Stolz

Mein Vater hebt eine Augenbraue. »Und welche Epoche?«
Ich verdrehe meine Augen.
»Komm mir jetzt nicht, dass dir nichts passiert, was ist mit deinem Fuß los?«
»Bin eben doof aufgekommen.«
Er verschränkt die Arme.
»Ich bin kein Baby mehr, es sind weitaus jüngere, die du mit in die Portale nimmst.«
»Die sind aber nicht meine Tochter!«
»Kommandant?«, fragt ein Soldat.
Mein Vater stöhnt auf. »Ein weiteres Haustier.«
»Danke Papa«, ruf ich auf und umarme ihn.
»Sternchen, ich bin immer stolz auf dich, aber ich habe auch Angst, du bist meine Tochter.«
»Ich weiß.«
»Lasst uns ins Lager gehen und eure Wunden ansehen.«
Kian hebt mich hoch und trägt mich. Die Soldaten laufen vor und hinter uns. Fehlt nur noch die schwarze Kapuze und ich komm mir vor wie eine Karawane der Vagulta. Die alten Mönche, in einem Portal, die ich mal beobachtet habe. Sie sprechen nicht und doch hat man das Gefühl, dass um sie herum die Luft schwingt.
Kian drückt mich, verwirrt sehe ich zu ihm und er nickt zu meinem Vater.
»Hörst du mir zu.«
»Ich war in Gedanken«, gestehe ich.
»Ich habe gesagt, wenn es dir besser geht, darfst du auch in die Portale, aber nur die ich bestimme und lediglich mit mindestens drei weiteren Wachen!«
»Wirklich?«
»Ja. So bist du wenigstens sicher.«
»Darf ich auch zu Kian ziehen?«
»Übertreib es nicht, junges Fräulein!« Er sieht zu Kian. »Auch wenn du gut auf sie aufpasst.«
Kians hoch seine Brust und er war stolz auf dieses Kompliment.

Nächster Teil von Stella: Hier
Hier startete ihr Abenteuer.

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