Maila 46

»Ein Azmotas«, wiederholt nun der junge Magier. »Ein Dämon, er muss von jemanden befehligt werden.«
Uras steht vor dem Kokon. »Wie kann man es vernichten?«
»Gar nicht«, sagt Kai.
»Sie sind unsterblich.«
Ich reibe meine Lider. »So jetzt mal für Wesen, die nicht von hier kommen. Ein Dämon, der befehligt wird? Aber wieso und was ist mit der ganzen Macht passiert?«
»Jemand will wohl der mächtigste auf dieser Ebene sein«, antwortet Kai und spritzt den Schlamm nach oben, als er auf dem Boden ankommt. »Ich kenne nicht viele, die noch etwas in sich tragen.« Er wendet sich an Kasimir.
»Denkst du, ich bin es, der so dumm ist?«
»Komisch, dass die ganze Zeit, als du deine Fesseln hattest, nichts passiert ist.«
»Ich …«
»Streit bringt uns gerade nichts«, sage ich laut. Kais Vermutung, muss ich gestehen, hat ein Hauch von Wahrscheinlichkeit.
Kasimir geht auf mich zu und zieht ein Messer. Schneller als Uras reagieren kann, ist es Andrew, der ihn in den Schlamm wirft und ihn fesselt. »Du wirst meine Hoheit nichts antun«, zischt er.
»Ich wollte den Treueschwur abgeben, du dämliches Kind«, faucht Kasmir zurück.
Andrew blickt zu mir.
»Gut gemacht«, sagt Uras und zieht Kasimir auf die Füße. »Es gibt keinen Beweis, dass du nur dies vorhattest.«
»Ich dachte, du vertraust mir.«
»Kein Stück, keinen hier, bis auf Maila.« Er nickt zu Andrew. »Nicht mal ihm.«
Andrew schnaubt und verschränkt die Arme. Aber ich weiß, dass Uras ihm sehr wohl vertraut. Ich kenne meine Wache und allein schon das er zu Andrew gesagt hat, dass er auf mich aufpassen soll, hat es mir bewiesen.
»Ich habe euch geholfen«, schreit der Magier nun.
»Deine eigene Haut gerettet, vielleicht?«

Hier geht weiter mit Maila.

Wollt ihr wissen, wie alles kam, dann könnt ihr es hier lesen.

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