Stella 24

https://www.instagram.com/kalmahul/?hl=de

Gefährte


Im Lager werde ich erst mal untersucht. Bett Ruhe! Die Hündin und Buh liegen neben mir. Zwischendurch kommt Kian vorbei. Er sieht alles andere als begeistert aus. Mein Vater scheint ihn gerade richtig hart heranzunehmen. Ihn und weitere drei Wachen in unserem Alter. »Als wenn die so besser mit dir zurechtkommen«, sagt er dann und nimmt mich in den Arm.
»Dann sind wir jetzt zwei Beliren-Upastia-Herlon und vier Wachen, ein toller Haufen von Gefährten«, seufze ich.
Er nickt. »Wir mussten heute gegen einen Riesen aus Latio kämpfen.«
»Papa will, dass ihr vorbereitet seid.«
»Gegen eine Göttin, vergiss es.« Er lehnt sich bei mir an und seufzt. »Hast du dir schon Gedanken gemacht, wie du weiter vorgehen wirst?«
»Nein, einerseits will ich ihr helfen, anderseits habe ich Angst, dass genau das wieder passiert, ich will nicht ein Monster wieder auf die Welt freilassen.« Sicherlich habe ihn in einer ruhigen Minute alles erzählt, was ich gesehen habe. »Wie soll ich mich da entscheiden können?«
»Keine Ahnung.« Er sieht zu der Hündin. »Hast du dir einen Namen für sie ausgedacht?«
»Nein. Aber sie hört auch auf Buh.«
Er lacht. »Aber, so kannst du sie doch nicht auch nennen.«
»Ich weiß.« Ich streiche über ihr Fell. »Sag mal, akzeptieren sie dich endlich als Kommandanten?«
»Nein, aber so lang dein Vater da ist, ist es auch kein Problem. Und wenn er weg ist, bist du wieder auf den Füßen und dann stehst du sowieso über allen.«
»Aber her Kommandant, ich bin doch nur ein unschuldiges Mädchen.«
»Für deinen Vater vielleicht«, gluckst er und gibt mir einen Kuss, »nur kenne ich dich eben besser.«

Nächster Teil von Stella: Hier
Hier startete ihr Abenteuer.

Eine Antwort schreiben

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.

%d Bloggern gefällt das: