Maila 48

»Hoheit?«, fragt Andrew.
Ich atme tief durch. »Uras halten unsere Fesseln auch Dämonenmagie auf?«
»Ich weiß es nicht und Maila, ich will es ehrlich auch nicht herausfinden.«
Ich erhebe mich. »Wir müssen. Ich brauche dieses Ding, es muss mir den Weg zu ihm zeigen.«
»Was ist mit den Drachen?«, fragt Andrew.
»Es würde dich stärken, er hat die Macht, der Alten«, stimmt Uras ihm zu.
»Wenn eure Theorie stimmt, was ich aber nicht glaube.«
Uras zieht Kasimir auf die Beine und wirft ihn Kai entgegen. »Wenn er noch mal in ihre Nähe kommt, darfst du ihn umbringen.«
Teuflisch wird das Grinsen des Schattenelfen. »Wie ihr befiehlt.« Er schubst ihn weg von mir.
»Hoheit, ich habe euch geholfen. Ich wollte euch die Treue schwören«, wimmert der Magier.
»Ich will nur mein Volk helfen!« Die Arme schling ich um mich. »Warum muss das so kompliziert sein?«
»Hey«, höre ich Uras.
»Ich will doch nur mein Volk helfen«, wiederhole ich.
Er nimmt mich in seine Arme. »Und das wirst du schaffen.«
»Wie soll ich das schaffen, wenn alle Nase etwas anderes um die Ecke geschwommen kommt? Keine Magier mehr, keine Drachenreiter und die Krieger kann ich ohne einer von ihnen nicht mal anfragen.«
»Aber …«
»Nein, Uras, er ist nicht die Lösung. Er hat ein Dämon auf diese Ebene freigelassen, um der Stärkste zu werden. Wer sagt, dass es nicht auch bei mir tut, oder was du Kasimir unterstellt hast, sein eigentliches Ziel ist?«
Er streicht mir über den Rücken. »Das kann nur er dir sagen. Aber ihr seid verbunden. Und er wollte dir nicht wehtun, denk daran.«

Hier geht weiter mit Maila.

Wollt ihr wissen, wie alles kam, dann könnt ihr es hier lesen.

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