Quinn 52

Kurz erzählt er die Handlung des Buches. »Klingt interessant«, antworte ich und will das Buch zu mir ziehen.
»Ist es. Aber kannst du mir verraten, warum gerade Levi?«
In der Bewegung halte ich inne.
»Versteh mich nicht falsch, aber Erik oder Elias waren auch an die interessiert.«
Ich runzel die Stirn. »Denkst du, ich bin hinter eurem Geld her?«
»Nein! Wirklich nicht, dafür kenn ich dich zu gut, aber er ist ein …«
»Arschloch ohne Gleichen.«
»So wollte ich das nicht ausdrücken.«
»Ja, ist er, aber die Würfel sind gefallen. Als er mich geküsst hat, ist es ein Gefühl gewesen, was ich so noch nie erlebt habe. Er ist ein Idiot, bei dem ich mich fallen lassen kann.« Ich setze mich zu, dass ich Jendrik ansehen kann. »Glaub mir, davor habe ich den Gedanken nicht gehabt, ich wäre lieber gestorben, als … du weißt schon.«
»Auch nicht toll. Mir wäre lieber gewesen, das gar nicht.«
»Hol dir einen runter und hör auf zu jammern«, brummt Levi hinter mir.
Ich schreie auf. »Bist du bescheuert mich so zu erschrecken?«
Sein Gesicht ist wie eine eiserne Maske auf seinen Bruder gerichtet. »Ich schwöre dir, ich verliere die Beherrschung, wenn du versuchst einen Keil dazwischen zu treiben!«
»Levi«, fauche ich ihn an und boxe ihn leicht gegen den Bauch. »Lass das.«
Doch seine Mimik verändert sich nicht, wie ein Foto, ohne Regung, nicht mal ein Blinzeln. Ich sehe zu Jendrik, der sieht auch nicht besser aus.
Langsam steht er auf.
»Finde dich damit ab, Quinn ist meine Freundin«, knurrt Levi.
»H … Halt den Mund«, geht Jendrik ihn an.

Der nächste Teil von Quinn gibt es hier.
Wollt ihr es von Anfang lesen, dann startet hier

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