Viktoria 48

»Kann das mit den Jägern zu tun haben?«, will Jes wissen.
»Vermutlich«, sagt Nikolas, »normalen Menschen macht es nichts aus, genauso wie dir der Biss eines Vampirs nichts wirklich tut.« Er atmet tief durch. »Ich muss Angelo anrufen.«
»Es kommt mir nicht noch ein Köter in dieses Haus!«
»Papa!«
»Was? Reicht es nicht, dass du schon mit einem Bein im Grab stehst.«
Meine Mutter kommt wieder. »Ich habe Engelshaar geholt von oben, das müsste ihr helfen.«
»Wird es nicht«, seufzt mein Vater.
»Wir können …«
»Sukkubus Gift!«
»Nein«, keucht sie und lässt die Pflanze fallen. Es ist das erste Mal, dass ich meine Mutter weinen sehe. Das verwirrt mich mehr, als dass ich mit einem Werwolf zusammenarbeiten muss.
»Okay«, beginnt Nikolas. »Es gibt eine Möglichkeit, aber die wird euch nicht gefallen.«
Meine Mutter schüttelt schon den Kopf, mein Vater schluckt und Jes ist die, die fragt: »Und was?«
»Wir müssen sie ausbluten lassen.« Er blickt zu mir. »Es ist die einzige Chance. Dein Blut wird immer dünner, deine Heilkräfte sind außer Kraft gesetzt, nicht mal meine Mutter kann dich heilen.« Er nickt zu meiner Mutter. »Und sie wird es versucht haben und dadurch hat sie es verschlimmert, im Grunde wirst du … Aua!«
Jes hat ihm eine auf dem Hinterkopf gegeben. »Sei nicht so ein gefühlskaltes Arschloch, mach was!«
»Kannst du mal aufhören?«, fragt er.
»Nein! Nicht so lang der Scheiß hier vorbei ist und du so dumm bist.«
»Ich?!«
»Klar du, sieh dir Viks Mutter an, denkst du nicht, sie macht sich genug Vorwürfe auch ohne dich Idiot?«

Viktoria treibt hier weiter ihr Unwesen.
Start ihrer Geschichte kannst du hier lesen.

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