Maila 49

»Warum denkst du das?«, schniefe ich.
»Du hast es selber gesagt, es wollte Kasimir, nie dich.« Er hebt mein Kinn. »Wir schaffen das.«
»Danke.«
Statt etwas zu sagen, drückt er mich noch einmal. »So, ich geh jetzt mal jemanden, von dem Tyrannen befreien.«
»Du glaubst ihm?«
»Er hat dir geholfen, das ist nicht von der Flosse zu weisen. Aber er hat dich in Gefahr gebracht, um seine Haut zu retten. Darum wird er etwas leiden.«
Ich atme tief durch. »Wir brauchen ihn noch.«
»Und das ist der einzige Grund, warum er noch lebt.«
»Ich frag mich gerade, wer gleich mehr Hai ist.«
Er unterdrückt das Grinsen. »Ich weiß nicht, wovon du sprichst.« Er wendet sich ab und klopft Andrew beim Vorbeigehen auf die Schulter. Dieser kommt zu mir.
»Danke auch dir.«
»Ohne euch hätte ich das nicht geschafft.«
»Sag Maila zu mir.«
»Nein, ihr seid eine Königin, ich werde nicht mich auf eure Stufe stellen.«
»Du hast mir das Leben gerettet, Andrew. Dies hat nichts mehr damit zu tun, was ich bin.«
»Das nicht, aber ich bin deswegen nicht etwas Besonderes.«
Ich lege meine Hand auf seine Wange. »Andrew, du bist etwas Besonderes.« Warum er anfängt zu weinen, weiß ich nicht, aber ich nehme ihn in den Arm. »Glaube mir«, flüstere ich ihm zu, »du hast es dir mehr als verdient.«
»Ich werde euch aber weiter Hoheit nennen«, schnieft er.
»Darfst du, aber vergiss nie, dass du es darfst.« Ich beuge mich zu seinem Ohr. »Und Uras ist mächtig stolz auf dich.« Ich nehme Abstand.
Seine Augen strahlen. »Wirklich?«
»Er vertraut dir auch.« Ich lege meinen Finger auf meinen Lippen.
Er nickt mir zu.

Hier geht weiter mit Maila.

Wollt ihr wissen, wie alles kam, dann könnt ihr es hier lesen.

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