Quinn 53

Ich starre Jendrik an. So habe ich ihn noch nie reden hören und das er wieder anfängt zu stottern, macht mir Sorgen.
»Sie … sie …«, beginnt er.
»Was?«, knurrt Levi und tritt einen Schritt auf ihn zu.
Schnell springe auf. »Ich bin mit ihm befreundet und das musst du auch akzeptieren«, rufe ich aus.
»Das habe ich«, sagt er und sieht zu mir. »Fakt ist aber, dass er es nicht tut.«
»Ich führe ja keine Akte, aber mit deinem Benehmen wäre sie schon voll, mit Fakten, die gegen dich sprechen. Weil du ein Arsch bist, jetzt gerade ist das beste Beispiel.«
»Weil ich dich nicht verlieren will?«
»Weil du auf Gorilla machst. Er ist dein Bruder und hat es nicht verdient, so behandelt zu werden, nur weil er sagt, er versteht es nicht.«
»Brauchst du ein Licht, um zu verstehen, auf was er aus war?«
Ich zeige auf mich, er nickt, worauf ich lachend schüttel den Kopf. »Ich beflecke ungern deine weiße Weste, die du anscheinend denkst zu tragen. Aber Jendrik würde nichts tun, was mich verletzt.«
»Ich aber?«
»Na ja, grade viel hast du nicht getan, besonders am Anfang, dass ich dich mag.«
Mit dem Finger zeigt er auf Jendrik. »Ich stampfe dich in den Boden.«
»Levi«, fauche ich jetzt.
»Ich will dich auf Händen tragen und was passiert, wir streiten, weil er …«
»Nein«, falle ich ihn ins Wort. »Wir streiten, weil du Gespenster siehst.« Ich nehme sein Gesicht in meine Hände. »Er hat nur gesagt, dass er es nicht gut findet.«
»Irgendwann …«
Ich küsse Levi. »Ist irgendwann und glaub mir, wir beide, werden uns regelmäßig richtig Zoffen.«

Der nächste Teil von Quinn gibt es hier.
Wollt ihr es von Anfang lesen, dann startet hier

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