Maila 50

Ich blicke zu dem Wasserkokon. Da drin gefangen der Dämon mit Blitz und Donner dagegen anzukommen. Was ich damit anfangen soll, weiß ich nicht.
»Hoheit«, sagt Loreley.
»Ja?«
»Was passiert damit jetzt?«
»Es ist persönlich geworden. Kein Befehl, kann es mehr verhindern.«
Genervt verdrehe ich die Augen. »Alisa, hör auf, dich überall einzumischen.«
»Ich gebe nur Tatsachen von mir. Es ist mein Recht, als die rechte Hand von Kai, unserem Anführer.«
Ich blicke zu der Schattenelfin. »Ihr untersteht, aber mir und ich habe nicht nach deiner Meinung gefragt.«
Sie schnaubt. »Wann sollte eine Königin, auf jemanden hören, die mehr wissen wie sie selbst.«
»Maß dich nicht an über Hoheit zu urteilen«, knurrt Andrew.
Ich lege meine Hand auf seine Schulter. »Alisa, es geht nicht darum, dass ich nicht dein Wissen anzweifele. Es geht eher darum, dass du es sagst, ohne das ich gefragt habe. Und das, ohne überhaupt kundzutun, dass du dich in der Nähe befindest.« Ich zeige auf die Bäume.
Sie landet geräuschvoll auf dem Boden. »Wir sind Schattenelfen, es liegt in unserer Natur, im Schatten zu leben.«
Andrew zieht seinen Dolch. »Willst du dich ihr widersetzen?«
»Nur weil du und Uras euch zwischendurch ins Gebüsch verzieht, heißt es nicht, dass du deine Klappe aufreißen kannst«, zischt jetzt Loreley. »Ihr seid auf die Königin angewiesen und wenn sie will, dass du nicht immer irgendwie über ihr auftaust und ungefragt redest, dann ist es ihr Befehl, den DU auch beachten musst!«
Alisa schnaubt. »Ohne uns, würdet ihr …«

Hier geht weiter mit Maila.

Wollt ihr wissen, wie alles kam, dann könnt ihr es hier lesen.

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