Quinn 54

Fest drückt er seine Lippen auf meine. Sein Urteil ist gefällt, kein Reden mehr und ich gehöre zu ihm. Über das wie lange und überhaupt, wird sich in der Zukunft zeigen, gerade hoffe ich zu spät in der Zukunft. Nur eins ist sicher, bei uns wird nicht nur einmal die Bude brennen. Ich achte auf nichts mehr, gerade gilt nur er und ich.
Ein Räuspern, erschreckt mich.
»Mama«, sagt Levi, als er etwas Abstand nimmt. Na bravo, jetzt haben wir fast vor seiner Mutter eine Peepshow geliefert. Ich zerfließe und will in den Boden versickern. Trocknet bitte jemand den kümmerlichen Fleck und wirft mich weg?
»Wir legen gleich an, du weißt, was das heißt.«
»Muss das heute sein?«
»Nein, gar nicht«, so sarkastisch kenne ich Monika nicht. »Dann wird wohl morgen in der Zeitung stehen: Levi Evens, war es wichtiger, seine neue Freundin zu schwängern, als den Prinzen zu treffen.«
Das, was mich wie ein Aufprall trifft, ist das Wort Schwängern, was ich auch quieken, von mir gebe.
»Nicht jetzt«, sagt er nur zu mir, kurz mustert er mich und sieht dann wieder zu seiner Mutter. »Wir beeilen uns.«
»Du bist dir klar, was dies dann bedeutet?«
Während er nickt, schüttel ich den Kopf, obwohl ich es erahne.
»Offiziell gehörst du zu uns«, sagt sie.
»Sie vermuten es doch eh schon.«
»Wundert dich das?«
»Nein.«
Sie sieht mich lächelnd an, aber der Ton ist ein anderer. »Du hast dich jetzt zu benehmen.«
Ich wende meinen Blick ab. Was mir gerade richtig bewusst wird, dass mein Leben jetzt einen ganzen Wind bekommt, und der ist nicht freundlich.

Der nächste Teil von Quinn gibt es hier.
Wollt ihr es von Anfang lesen, dann startet hier

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