Stella 28

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Charakter

»Toll«, brummt Kian und mustert die Schnörkel auf dem Metall. Gut, dass nicht nur ich überfragt bin. Er geht herum. »Was soll der Mist?«
»Gute Frage?«, meine ich.
»Das ist altes Farunta«, sagt auf einmal Leon.
»Farunta?«, frage ich nach.
»Na ja, so wie sich die Sprachen auf der Erde verändert haben, hat sich auch die Sprachen in den Portalen verändert.«
»Und du kannst das Lesen?«
»Nein, aber ich kenne jemanden.«
»Und wen?«
»Ein Bärenreiter im Portal 106.«
Kian zieht mich zu sich. »Aber nicht mehr heute, du musst dich ausruhen und wir wissen nicht wie lang wir wieder unterwegs sind.«
Ich blicke zu Leon. »Du gehst und in zwei Tagen treffen wir uns wieder hier.«
»Vollschuss?«
»Ne, aber du anscheinend.«
»Ich werde nicht in diese Ebene gehen, nicht allein.« Er zeigt mir den Vogel. »Ich bin doch nicht lebensmüde.«
Ich schiele zu Kian, der schüttelt den Kopf. Bin ich so ein durchsichtiger Charakter für ihn?
Kian macht einen Schritt auf uns zu. »Okay, du willst nicht gehen. Dann mal dir dieses Szenario aus. Stella geht, mit oder ohne euch, ist dahin gestellt. Aber jetzt stell dir vor, ihr passiert etwas in dieser Ebene. Was wird dann mit euch passieren, wenn ihr Vater das herausbekommt?«
Leon schluckt.
»Er hat eindrücklich gesagt, sie darf in keines der über hundert!«
»Aber ich soll sterben?«
»Wirst du so oder so.« So kalt kenne ich Kian nicht.
»Ich geh mit«, mischt sich Steven ein, »aber in drei Tagen schaffen wir es nicht. Wir müssen zurück, dann wieder hier her, es abzeichnen und zurück wieder nach Hause, um in Gratio zu gelangen. Davon abgesehen, dass wir uns bewaffnen müssen.«
Kian legt die Hand auf meine Schulter. »Beeilt euch einfach.«

Nächster Teil von Stella: Hier
Hier startete ihr Abenteuer.

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