Maila 51

»Alisa«, höre ich eine der anderen Schattenelfen.
Sie presst ihre Lippen aufeinander, geht in die Hocke und springt zum Ast. Kurz darauf ist sie nicht mehr zu sehen. Kopfschüttelnd steht Thoma da.
»Wir wären nicht hier«, sage ich lauter, »aber das heißt nicht, dass wir nicht trotzdem hier gelandet wären.«
»Sie dürfen es ihr nicht übel nehmen.«
»Das tue ich nicht, aber euer ständiges Auftauchen, nervt mich.«
»Sie hat keinen Respekt«, brummt Loreley. Sie schlägt die Hände vor dem Mund. »Das wollte ich nicht laut sagen.«
Ich atme tief durch. Manchmal bereue ich es, dass wir einfach anders sind. Selbst unter den ganzen Meervölkern stechen wir heraus. »Es gibt Dinge, die gehen keinen etwas an. Nähe ja, lauschen nein. Geht das in Ordnung?«
Thoma nickt.
Ich wende mich an Loreley. »Ja, hat sie nicht. Trotzdem gehört sie zu uns.« Ich sehe zu Andrew. »Darum will ich nicht, dass ihr ständig gleich droht.«
»U …«
»Uras ist Uras, du bist du. Du musst ihm nicht nacheifern. Zumindest nicht alles.«
»Wie Ihr wünscht.«
»Hey«, sage ich und wuschel ihm durch die Haare. »Finde deinen eigenen Weg, der hat mir nämlich besser gefallen.« Wenn ich mich daran erinnere, dass er mich aufgehalten hat, den Fischer anzugreifen, habe ich das Gefühl, wir sind Jahre schon unterwegs. Dadurch wird mir nur deutlicher, wie sehr er sich verändert hat. »Hör auf dein Herz Andrew, so wie am Strand.«
Er lächelt mich an.
»So und ich kümmere mich mal um den Dämon.«

Hier geht weiter mit Maila.

Wollt ihr wissen, wie alles kam, dann könnt ihr es hier lesen.

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