Stella 29

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Sinnlichkeit

»Es ist das Beste gerade«, sagt Kian zu mir. Da hilft kein flehender Blick von mir oder mich anschmiegen. Vielleicht wenn wir alleine wären und es sinnlich werden würde, könnte ich ihn überreden. Doch gerade ist, seien Angst vor meinem Vater größer, als dass ich etwas säuerlich wäre.
Er berührt meine Lippen, nur kurz und sehr leicht. »Vertrau mir.«
»Du weißt, dass ich das tue.« Ich gebe ihm einen Kuss. »Aber ich weiß auch, dass du feige sein kannst.«
Er grinst. Irgendetwas hat er vor, nur das was kann ich gerade nicht erfassen.
»Bevor es ekelig wird, wir sollten zurück«, brummt Bruno und wendet sich ab.
»Viel Spaß beim Laufen«, sage ich und blicke zu Buh. Sie neigt ihren Kopf und wird so groß wie ein Pferd. Ich steige auf.
»Und wir?«
»Ihr seid doch Soldaten«, sage ich und steige auf Buh. Zeitgleich folgt Bella Buhs Beispiel und lässt Kian aufsteigen. Ich weiß, dass dies nicht normal ist und das weiß ich zu schätzen, dass die beiden dies erlauben, darum tue ich das auch nicht oft. Bevor Buh losläuft, streckt sie ihre Schnauze in die Höhe und jault auf. Kian steigt auf Bella.
Als wir aus dem Tor herauskommen, sehe ich große Vögel, die auf dem Kirchendach landen. Diese Vögel haben das gleiche Gen, wie Buh und Bella. Nur wenige dürfen auf ihren Rücken, aber das heißt ja nicht, dass sie ihre Klauen nicht benutzen können.
»Euer Reiseservice wartet auf dem Dach«, schallt Kians Stimme durch das Headset. Er reitet neben mich. »Ist hier nicht auf das Portal nach Erata?«
»Ja, durch den Friedhof der Knochen und die Steppe, warum?«
»Gibt es in Erata nicht die heißen Quellen?«
Ich lache auf.

Nächster Teil von Stella: Hier
Hier startete ihr Abenteuer.

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