Maila 52

Als ich mich umdrehe und auf dem Kokon zulaufe, habe ich schon das Gefühl, dass irgendetwas nicht stimmt. Viel zu ruhig ist es im Inneren. Ist das Zurückziehen des Wassers, bevor der Tsunami über einen einbricht?
»Hoheit?«, kommt von Andrew und seine Angst ist herauszuhören. »Ihr werdet doch nicht das Ding befreien?«
»Etwas stimmt nicht«, spreche ich meinen Gedanken aus.
»Ihr habt Alisa gehört, es will sie jetzt töten!«
Langsam gehe ich weiter. »Ich weiß, aber ich muss der Sache auf dem Grund gehen.« Je näher ich komme und es weiterhin still bleibt, umso aufgewühlter wird es in meinem Inneren. Ist es entwischt? Vorsichtig lasse ich das Wasser sich zurückziehen.
»Wo ist es?«, fragt Andrew, als es nur noch eine hauchdünne Wasserschicht ist. »Ich hole Uras.«
Ich wende mich zu ihm, aber er rennt schon weg. Ob das eine hervorragende Idee ist, weiß ich nicht. Der letzte Rest Wasser sickert in den Boden. Ich kann den die Matsche anstarren, wie ich will, nichts weist darauf hin, dass sich ein Mächtefressendes dämonisches etwas darin befunden hat.
»Wie, es ist weg?«, höre ich Uras schwer atmend.
»Als wenn wir da nie etwas drin hatten«, sage ich.
»Aber wie geht das?« Sein Blick geht zu den Bäumen.
»Ich darf nichts sagen«, vernehme ich Alisa.
»Beweg deinen Hintern herunter!«
Der Matsch spritzt hoch. Sie steht da und verschränkt ihre Arme. »Und jetzt?«
»Verspiel dir nicht deine wenigen Sympathiepunkte.«
»Es wurde wieder verbannt in seine Ebene.« Über die Schulter sieht sie zu mir. »Was aber nicht heißt, dass es aufgegeben hat.«

Hier geht weiter mit Maila.

Wollt ihr wissen, wie alles kam, dann könnt ihr es hier lesen.

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