Viktoria 52

»Sie ist da«, höre ich Nikolas und verschwindet wieder. Er ist uns anscheinend mit Jes gefolgt, den sie kommt hinter ihm zum Vorschein, wie sie keuchend an der Wand steht, und versucht ihr Herz zu beruhigen. Sie sieht auf und lächelt verkrampft. Ich weiß, dass sie stark ist und damit aufgewachsen, aber in den letzten Tagen ändert sich so viel, dass ich Angst habe, dass es zu viel für meine beste Freundin ist.
Nikolas taucht auf mit einer Frau, die das Ebenbild meiner Mutter ist, nur das ihre Haare Kohlraben schwarz ist. Hätte ich das Bild nicht gesehen, in der Uni, hätte ich echt gedacht, das ist meine Mutter, die ihre Haare gefärbt hat. Dahinter kommt ein Werwolf durch die Tür.
»Liam«, rufe ich aus. Die beiden Kontrahenten gehen auf sich los.
»Nicht jetzt«, schallt die Stimme meiner Mutter durch den Raum und erscheint zwischen den beiden Männer. Sie blickt zu der Dunkelengel. »Wir müssen zusammenarbeiten, ob es uns gefällt oder nicht. Dein Sohn wird ohne sie nicht überleben, darum brauche ich deine Hilfe.«
Die andere blickt zu mir und dann zu ihrem Sohn. »Es ist anmaßend zu sagen, dass er es nicht alleine schafft.«
»Nein Mama und das weißt du ganz genau.« Nikolas stellt sich zu mir. »Ich brauche sie, wir brauchen sie. Denkst du wirklich, sie machen halt vor unserer Spezies halt, nachdem sie die Vampire ausgerottet haben?«
Ich richte mich auf. »Ist es so schwer, zusammenzuarbeiten? Reicht es nicht, wie viele schon gestorben sind?«

Viktoria treibt hier weiter ihr Unwesen.
Start ihrer Geschichte kannst du hier lesen.

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