Thes 43

Als Thomas wiederkommt, habe ich ihn immer noch nicht erreicht. Er schaut grimmig aus. Ob was passiert ist? »Das riecht lecker«, starte ich den Versuch, ihn etwas zu beruhigen. Doch er presst noch mehr seinen Kiefer aufeinander. »Was ist los?«
»Warum hast du das hier gemacht?«, gibt er zwischen den Zähnen hindurch.
»Habe ich doch gesagt.«
Er geht auf mich zu und das macht mir gerade Angst. »Oder ist es eher für einen Wichser gewesen, für den du die Beine breitmachen wolltest.«
Ich schlucke. »Ich …«
»Lüg mich nicht an Theresa!«
»Ja«, stoße ich dann aus. »Und im Grunde geht es einen feuchten Kehricht an, mit wem ich ins Bett gehe.«
»Ach wirklich?«
»Ja, das ist mein Körper.«
Er greift an meinem Bauch und zucke vor Schmerzen zusammen. »Denkst du wirklich, dass so ein Wichser auch nur im Geringsten darauf achtet, dass es dir gut geht?«
»Es ist egal«, gebe ich wimmernd von mir.
Er schließt seine Lider. »Nein, ist es nicht.« Er zieht mich in seine Arme. »Ist es etwas mehr zwischen euch?«
»Ich habe dir schon gesagt, das ich keinen Freund habe«, schniefe ich.
»Warum dann, sag es mir?«
»Ich …« Nein, ich kann es ihm einfach nicht sagen, es ist noch erniedrigend bei ihm, als wenn ich bei ihnen anrufe.
»Warum hast du mich nicht gefragt?«
»Dein Ernst?«
Er nickt. »Sag es.«
»Wir haben keine gute Vergangenheit, ich kann dich im Grunde nicht leiden, ich habe Angst und …« Ich bin dabei mich komplett und absolut in dich zu verlieben.
»Und?«
»Ich sehe keinen Grund, warum du das wollen würdest.«
Seine Finger fahren über mein Kinn zu meinem Genick und dann streifen seine Lippen meine. »Frag mich!«
»Diese Blöße gebe ich mir nicht«, flüstere ich.

Was weiter bei Thes passiert lest ihr hier.

Wie alles begann, könnt ihr hier lesen.

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