Stella 30

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Seelenruhe

»Dir ist schon klar, dass wir durch die Oger müssen?«, frage ich ihn.
»Und?«
»Warum reagierst du da so gelassen?«
Er grinst. »Letzte Woche, als du im Bett warst, habe ich mich ihnen gestellt und sagen wir so, ich habe gepunktet.«
»Echt?« Mein Freund, der sich freiwillig gegen einen doppelt bis dreifach Größeren stellt, ist ein ungewöhnliches Bild. Er ist jetzt nicht feige, aber er ist eher der, der dem Streit versucht aus dem Weg zu gehen.
»Ja, der Jatikus-Clan und wir haben Frieden geschlossen.«
»Und da hast du Angst vor meinem Vater.«
»JA! Der hat eine Waffe.«
»Und die Oger haben ja Spielzeug-Äxte.«
»Denen kann man ausweichen.«
»Kaum vorstellbar.« Und dieses Bild kann ich auch nicht zusammenbringen.
»Tja! Aufjedenfall, sollten wir die Quellen aufsuchen, du bist seitdem zusammentreffen, sehr unruhig.«
Seelenruhe, ja die verspüre ich durch die Stimme in meinem Kopf selten. »Denkst du, es hilft?«
»Sie sind magisch, daher ja. Ein Versuch ist es wert.«
»Du hast es gehört, Buh, es geht nach Erata.«
Sie läuft in einen Bogen nach rechts. Ihre Kenntnisse, egal, in welchem Portal wir sind, ist beeindruckend. Wie, als wenn sie in die Zukunft sehen könnte. Was Blödsinn ist, sonst wäre Bella ja nicht von dem Nager so verletzt worden. Ich vermute ja, dass sie einfach stark verbunden ist mit den Ebenen und den Elementen darin.
Ruckartig bleibt Buh stehen.
Beide Hunde werden größer, ihr Fell stellt sich auf und sie knurren. Das war es wohl mit Seelenruhe für mich.

Nächster Teil von Stella: Hier
Hier startete ihr Abenteuer.

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