Maila 53

Grob packt Uras Alisa an den Arm. »Pass auf, mit wem du sprichst.«
»Uras lass sie los«, befehle ich.
Er schubst sie, beim Loslassen. »Vorbei, wir gehen nach Hause«, sagt er zu mir.
»Nein!«
»Maila, da ist ein Dämon, der dich umbringen will.«
»Und dort ein Drache, der das gleich will.« Ich recke mein Kinn. »Auch wenn Enja existiert, bin ich die letzte reinrassige Königliche. Ich werde nicht aufgeben, bis mein Volk wieder frei leben kann!«
»Sei nicht so verdammt dumm wie eine Möwe.«
»Ob hier oder unter Wasser, sag mir Uras, wo ist der Unterschied?«
Er geht sich mit der Hand über sein Gesicht und schiebt die Finger in sein Haar. »Bei allen Fluten, warum tust du das?«
»Ist das dein Ernst?«, will ich wissen.
»Du bist in Gefahr, verstehst du das nicht?«
»Uras, es ist meine Pflicht als Königin gegen den Drachen anzugehen. Da ist es egal, wer noch nach meinem Leben trachtet.«
»Was wir wollen interessiert dich anscheinend nicht!« Er blickt sich um und zeigt auf Andrew. »Und was ist mit ihm?«
»Was soll mit ihm sein?«
»Deine Magie haftet an ihn …«
»Bei den Gezeiten Uras, spinn jetzt nicht irgendetwas zusammen, nur dass ich braves Mädchen spiele.«
»Ich will, dass du lebst, verstehst du das nicht!«
»Wir drehen uns im Kreis Uras. Ich will, dass mein Volk endlich frei ist, das Leiden soll ein Ende haben. Ich stelle mich dafür hinten an. Oder denkst du nicht, dass ich weiß, dass diese Reise mein Ende sein wird.« Ich nehme seine Hand. »Aber wir wissen beide, dass mir weniger passieren kann, wenn du auf mich Acht gibst.«
Er schnaubt.
»Uras, du bist wie ein Bruder für mich und ich weiß, das dir unser Volk genauso wichtig ist wie mir. Daher bitte ich dich, lass uns weitergehen.«

Hier geht weiter mit Maila.

Wollt ihr wissen, wie alles kam, dann könnt ihr es hier lesen.

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