Maila 54

»Das ist nicht fair, Maila.«
»Ich gehe alleine weiter, das weißt du und du kannst mich nicht jede Welle lang kontrollieren.«
»Nein, da hast du recht.« Er atmet tief durch. »Aber ich habe Angst.«
Ich mustere den Meermann, den ich kenne, seit ich denken kann. Noch nie in meinem ganzen Leben hat er gesagt, das er Angst hat. Er ist immer der Mutige gewesen, immer wollte er selbst zu dem Drachen und ihn erlegen, nur meine Treue zu ihm hat ihn aufgehalten.
»Schau mich nicht so an.«
»Ich verstehe es nicht.«
»Ich habe Angst um dich!«
Ich lächle ihn an.
»Nein, komm mir jetzt nicht so.«
Doch ich nehme ihn in den Arm. »Ich bin stark, sagst du doch immer, dann vertrau mir.«
»Es ist ein Dämon, kein Mensch oder sonst etwas, was man vernichten kann. Du und ich, wir sind machtlos dagegen und das alles wegen dieses miesen Verräters.«
»Wir finden eine Lösung.«
Er vergräbt sein Gesicht an meinem Hals. Warm tropfen seine Tränen auf meine Haut. »Ich habe den Wunsch, dich nicht sterben zu sehen.«
Ich kann nicht mal versprechen, dass er es nicht erleben wird, da ich gerade selber überfordert bin. Aber ich weiß, dass wenn ich nicht diesen Weg weitergehe, es mich zerfrisst, und das wäre das gleiche, als wenn mich der Drache, oder etwas anderes niederstreckt.
»Versprich mir, dass du von nun an, dich nicht mehr in Gefahr bringst.«
»Das kann ich nicht Uras und das weißt du auch.«
»Dann, dass du nicht mehr ohne Andrew oder mich weggehst, einer von uns muss an deiner Seite stehen.«
»Auf einmal vertraust du ihm wieder?«
»Ja, das weißt du auch.«

Hier geht weiter mit Maila.

Wollt ihr wissen, wie alles kam, dann könnt ihr es hier lesen.

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