Quinn 60

Geist, Sheriffstern, Sternschnuppe, Kelch, Krone, Schaf,

Levi drückt mich an sich. »Ich gehe schnell dahinein und sage, dass wir wieder zum Schiff gehen.«
»Ich muss zu meiner Schwester.«
Kurz zieht er mich an, als wenn ich ein Geist bin, doch dann nicht er und verlässt mich. Immer wieder versuche ich sie anzurufen, aber nirgends geht sie dran, weder zu Hause noch in ihrem Laden oder ans Handy. Ich mache mir wirklich sehr große Sorgen. Schlussendlich entscheide ich mich, auf ihrer Mailbox zu sprechen. »Hey Zwerg«, sage ich scherzhaft, aber fange schon an zu wimmern. »Bitte ruf mich an. Ich mache mir solche Sorgen. Bitte.«
Levi kommt zu mir zurück. »Alles geregelt, wir fahren.«
»Aufstehen, Krone richten und weiter machen, hast sie mir immer gesagt.«
»Schau mich an«, flüstert er mir zu.
Ich blicke zu ihm.
»Alles wird gut. Du kannst mir vertrauen.«
»Quinn hat einen Sheriff bekommen.«
»Oh ja und dem bist du nicht schnuppe.« Er gibt mir einen Kuss. »Ich werde gleich ein paar von meinen Leuten vorbeischicken, die da in der Nähe sind.«
»Danke.« Er führt mich zum Auto. Das Blitzlichtgewitter ist mehr als nervig.
Gerade als wir am Schiff wieder ankommen geht mein Handy. »Endlich«, sage ich erleichtert und bleibe vor der Planke stehen.
»Ja, es ging nicht früher, ich musste ein paar nervige Schafe abhängen. Und damit meine ich nicht die mit den Kameras, sondern Wirkliche.«
»Wie?«
»Egal, sag mal, bricht dir ein Zacken aus der Krone, wenn du mich mal informieren würdest, dass du doch jetzt auf einen von ihnen stehst?«
»Ja, das kam so unerwartet.« Ich blicke zu Levi. Definitiv unerwartet. »Es tut mir leid.«
»Das Kind ist in den goldenen Kelch gefallen, würde ich sagen.«
Ich verdrehe die Augen. »Brunnen«, brumme ich.
»Goldene Brunnen habe ich noch nie gehört.«
Ich schnaube, jetzt verstehe ich die Anspielung. »So gesehen ja.«

Der nächste Teil von Quinn gibt es hier.

Wollt ihr es von Anfang lesen, dann startet hier

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