Viktoria 56

»Was redest du da?« Seine Aussage ist für mich verwirrend. Wie kann ich verfeindete Gene in mir haben. Ich dürfte nicht leben. »Wie kann das sein?«
»Wir wissen es nicht wirklich.« Mein Vater reicht Liam die Beutel und nickt zur Tür. Liam kämpft mit sich, das sehe ich ihm an, aber wie er nun mal ist gehorcht er und verlässt das Zimmer. Mein Vater setzt sich zu mir. Wir sind die alleine, wann die anderen gegangen sind, habe ich nicht mitbekommen. »Es ist unmöglich so gesehen, aber ihr beide, du und dieser Wolf habt die vier Gene in sich.«
Ich atme tief durch. »Das ist doch unmöglich.«
»Ich weiß, allein die Engels-Essenzen in sich zu haben, wäre jedermanns tot und jetzt auch noch …« Er seufzt. »Hör zu, Nikolas Vater und ich werden kämpfen, ihr beide haltet euch bedeckt.«
»Nein!«
»Tu einmal, das, was ich dir sage.«
»Vergiss es. Sie wollen dich. Ihr sagt, ich bin wichtiger, aber das stimmt nicht.«
»Sie sind beide stur«, höre ich meine Mutter, die zu uns kommt. Mein Blick geht zu der offenen Tür.
»Aber so ist sie zu schwach.«
»Ich bin nicht schwach.«
»Gerade schon«, beharrt mein Vater.
»Anderes Thema«, sage ich, Gerade weiß ich, dass er sich nicht mit sich reden lässt. »Warum sind dann meine Wunden nicht verheilt, wenn ich alles in mir habe?«
»Na ja, das war vor dem Ritual.«
»Was?«
Sein Blick geht zu meiner Mutter, sie seufzt. »Wir mussten uns verbinden, um dein Blut zu reinigen. Was wir nicht bedacht haben, dass ich das Blut deines Vaters in mir habe und sie …«
»Bitte schweig, ich will nicht wissen, was ihr so macht …«

Viktoria treibt hier weiter ihr Unwesen.
Start ihrer Geschichte kannst du hier lesen

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