Thes 47

Er legt meine Beine auf seine Schultern und bewegt sich. »Ich sag es vermutlich zu oft, aber …«
»Mann! Halt die Klappe und beweg dich. Ich sage schon, wenn es weh tut.« Lachend verführt er die ersten Stöße. Er testet mich aus, wie es mir besser gefällt. Immer fester wird er und dann flucht er. Ich ziehe ihn zu mir und küsse ihn. Es ist mir gerade vollkommen egal, ob ich komme, dass er sich diese Mühe gemacht hat, ist mir sehr viel mehr wert. »Hey.«
»Das ist mir noch nie passiert.«
»Es ist egal, es war toll.« Er schüttelt seinen Kopf. »Doch, das finde ich. Und ich sehe es jetzt mal vollkommen egoistisch, dass ich dich sehr heiß gemacht habe.«
Seine Nase streift er über meine Wange. Er fährt dann seine Zunge über meine Lippen. »Du bist der Wahnsinn«, sagt er, bevor er mich leicht küsst und dann wieder intensiver wird.
Ich stelle fest, ich bin nicht dabei mich zu verlieben, ich bin es und das über beide Ohren, denn selbst dieses Knutschen ist für mich gerade einfach traumhaft.

Irgendwann mal haben wir das Essen in die Mikrowelle getan und dabei es vergessen, weil er anscheinend dachte, die Arbeitsplatte hat die richtige Höhe. Hat sie auch, aber eigentlich habe ich hunger gehabt. Genauso eigentlich will ich den Film sehen, dafür hat er seinen Laptop ja mit gebracht. Aber, na ja, was soll ich sagen, bis ich dann vor Erschöpfung eingeschlafen bin, waren fünf weitere Kondome verbraucht.

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