Stella 32

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Glut

Buh fletscht und stellt ihre Haare auf. Ich schlucke erst mal. Sie hat mich noch nie angeknurrt und jeder, der davor Angst hat, kann ich sehr gut verstehen.
»Buh?«, frage ich und mache einen Schritt nach hinten.
Sie springt auf mich zu, ich verliere den Halt und lande unsanft auf dem Rücken. Ihre Pfoten landen auf beiden Seiten meines Kopfes und bringt mir den Geruch von Moos in der Nase. Sie knurrt immer noch lautstark, aber nicht zu mir. Ich überdehne meinen Hals und sehe einen Mann, der einen Pfeil schieß. Meine Panik, dass dieser meinen Hund erschießen will, ist groß, warum auch sonst sollte Buh so reagieren. Aber der Pfeil rast knapp über Buh hinweg. Meine Kraft und mein Körpergewicht reichen nicht aus, um Buh tiefer zu drücken, eher hänge ich an ihr, wie ein schlaffer Sack.
Ich höre den nächsten Pfeil, der über ihr saust, gerade Wegs in das Oktupuss-Vieh.
»Passt auf«, rufe ich in das Mikrofon.
Jetzt vernehme ich das boing des Bogens.
Buh knurrt immer noch und lässt ihn nicht aus den Augen. Ich weiß nicht, warum sie das tut, er geht doch auf das Octupuss-Vieh los?
Ein schreckliches Geräusch kommt von dem Höllenwesen und es taucht ab. Buh springt los, weicht seinem Pfeil aus. Ein Knall und der Mann liegt am Boden.
»Wie kommt ein Dämonenjäger von Alonium hier her?«, höre ich Bruno brummen. Steven hält mir die Hand hin.
»Stella«, faucht Kian aus dem Headset.
Mein Blick geht in eines der Tentakellöcher. Glutrot schimmert es von untern. »Nimmt ihn mit, wir müssen mehr erfahren«, befehle ich.
»Was ist mit dem, warum wir hier sind?«, will Steven wissen.
Ich wende mich zu dem Dämonenjäger zu. »Ihr wolltet doch eh nach Hause.«

Nächster Teil von Stella: Hier
Hier startete ihr Abenteuer.

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