Maila 57

»Maila«, ruft Uras. Seiner Stimme ist die Ungeduld gut herauszuhören.
»Ja«, seufze ich und gehe zu ihm. Er steht im Wasser, so wie ich ihn kenne. Na ja, ohne Fischflosse, aber ansonsten nur mit seiner Rüstung. »Bist du dir sicher?«
»JA!«
»Ich kann eine Blase schicken.«
»Ich weiß, wen ich holen will, eine Blase gibt nur die Botschaft und dann sind das Guppys, die hier herkommen und nicht mal richtig ein Schwert zu führen wissen.«
Da kommt mir eine Idee. »Nimm Alisa mit.«
»Warum sollte ich?«
»Mach es einfach.«
Er mustert mich. »Allein bin ich schneller, sie ist es nicht gewohnt!«
»Du wirst es ihr schon beibringen.«
»Okay«, brummt er und verschränkt die Arme. »Wag es dich, weiterzuziehen und nicht hier zu sein, wenn ich wieder kommt.«
»Würde ich doch nie machen.« Das Grinsen kann ich mir nicht verkneifen. »Wir sehen uns in einer Woche.«
»Andrew, pass auf sie auf.«
»Ich tue mein Bestes, Herr. Aber Hoheit kann stur sein und ihre Macht fürchte ich mehr.«
»Geh Alisa holen«, befehle ich. Ohne ein Wort höre ich Schritte, die weggehen.
»Du willst eine Schattenelfe zu einer Meerjungfrau machen?«
»Sieht so aus.«
»Maila …«
»Sag es nicht.«
»Ich muss es sagen, weil du es nicht verstehst.«
»Ich verstehe, dass es jetzt deine Aufgabe ist, als große Wache und weil wir gefühlt Familie sind. Aber irgendwann wirst du es bereuen. Sag nicht nein, das weißt du nicht.«
Er atmet tief durch.
»Du hast sie ausgewählt, dann musst du mit ihrer Sturheit auch klarkommen.«
»Sie ist bei weiten nicht so stur wie du.« Er sieht hinter mich. »Aber ich gehorche und wir werden sehen, wer von uns recht hat.«

Hier geht weiter mit Maila.
Wollt ihr wissen, wie alles kam, dann könnt ihr es hier lesen.

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