Thes 48

Freitag
Ich bin als Erstes wach und liege in seinen Armen. Ich dummes naives Kind, das ich doch bin. Seine braunen Haare liegen wirr auf dem Kissen. Ich habe meine Regel gebrochen, aber dass ich nicht mehr alle beisammen habe, ist mir ja klar. Vorsichtig nehme ich eine seiner Strähnen und zwirbel sie zwischen meinen Fingern. Er seufzt und blinzelt zu mir. »Guten Morgen«, sagt er dann.
»Ich wollte dich nicht wecken.«
»Hast du nicht.« Er küsst meine Nase. »Ich geh schnell aufs Klo.«
Nickend lasse ich ihn los. »Wann willst du los?«
Er bleibt an der Tür stehen und sieht zu mir. »Erwartest du jemanden?«
»Nein, aber ich dachte … na ja, dass du gehen willst.«
Er hebt den Finger. »Eine Minute.« Schnell läuft er aus meinem Schlafzimmer. Ich hebe meine Augenbraue. Die Spülung geht, das Wasser läuft und betritt das Zimmer. »Also«, sagt er, während er auf mich zu geschlendert kommt. Zieht mir die Decke weg und wirf ein Kondom auf das Kissen. »Ich habe nicht vor, irgendwie hinzugehen, nur viele Mal zu kommen.«
»Ach ja.«
Geschmeidig krabbelt er zu mir hoch, küsst meine Beine, meine Vagina, meinen Bauch, die Brüste, gleitet neben mich und beißt leicht in meinen Hals. »Definitiv sogar.«
Was ein paar Tage und seine unnachgiebige Art ausmachen können, ist für mich unbegreiflich. Doch ich kann mich nicht beklagen. Ich genieße die Vorzüge dieses Athleten in meinem Bett und es klappt alles immer besser. Noch nie hatte ich jemanden, der so viel von mir wollte. Normal wurde eine Nummer geschoben und dann ist das Date gegangen. Doch was wir verbraucht haben, allein diese Nacht ist für mich unglaublich. Die ersten drei waren nur der Anfang.

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