Stella 33

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Sinnbild

Schwer schleppten zwei der drei Soldaten den Dämonenjäger, der andere die Waffen. Sie keuchen sehr laut. Buh lässt ihn nicht aus den Augen, sie ist immer noch der große Hund, der seine Lefzen andauernd hochzieht.
»Alles wird gut«, flüstere ich ihr zu. »Es tut mir leid, dass ich an dir gezweifelt habe.«
Kurz blickt sie zu mir und schleckt mir übers Gesicht.
»Na Bravo! Du weißt doch, dass ich die Hundesabbe nicht mag.«
Sie niest und widmet sich erneut dem Dämonenjäger, mit knurren und allem Drum und Dran, als wenn ich gerade nichts gesagt hätte.
Wir kommen einem freudigen Bellen immer näher. So wie Buh die Ohren spitzt, ist es wohl Bella.
»Na endlich«, höre ich Kian, der auf mich zukommt. Er mustert mich. »Sag mal, bist du komplett bescheuert?«
»Du musstest in Sicherheit und eigentlich wollte ich ja hinterher.«
Er schnaubt. »Zum Glück ist dir nichts geschehen.« Er sieht zur Seite, wo die Soldaten den Jäger auf den Boden fallen lassen. »Wer ist das?«
»Sazura«, sagt eine Frau.
Ich sehe über die Schulter von Kian. »Nian.«
Sie winkt mir.
»Und wer soll das sein?«, will Kian wissen.
»Ein Dämonenjäger von Alonium, er tauchte vor ein paar Wochen hier auf und macht jagd auf alles, schon drei meiner Babys hat er erledigt«, zischt sie, die Wut ist auch an ihrer verkrampften Haltung zu sehen. »Was habt ihr mit ihm vor?«
»Ins Lager, Befragungen und dann mal sehen«, antworte ich ihr.
Belle kommt mit drei Reptilien zu uns, wo wir Menschen Raptoren zu sagen würden. Hier heißen sie Panos und sind mehr oder weniger Haustiere oder Insekten, je nach Größe des Wesens.
»Gut, nur weg von hier, er hat ausreichend angerichtet.«

Nächster Teil von Stella: Hier
Hier startete ihr Abenteuer.

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