Maila 58

»Ihr wünscht«, zischt Alisa mir zu.
Ein Schwall Wasser kommt auf uns zu und landet in ihr Gesicht. »Hör auf, so mit ihr zu reden!«, knurrt er.
»Ich habe sie doch normal angesprochen«, faucht sie und schiebt ihre Haare aus dem Gesicht.
»Der Ton, du bist unter ihr, versteh das endlich und jetzt komm her.«
Ihr Blick geht zu mir. »Warum?«
»Auch, wenn du denkst, ich bin dein Feind, stimmt das nicht.«
»Und dass ihr mich von …« Sie stellt sich hinter mich. Knapp hat Uras sie verfehlt. »LASS DAS!«, faucht sie ihn an.
»Ton«, sagt er.
Sie tritt neben mich und reckt ihr Kinn. »Was willst du machen?«
Ein fieses Grinsen umspielt seine Lippen. Ihn herausfordern, ist nie eine gute Lösung. Langsam kommt er aus dem Wasser.
»Das macht ihr unter euch aus«, sage ich und wende mich ab. Sicherlich habe ich meine Wache schon ohne Kleidung gesehen, aber so in menschlicher Gestalt, ist es doch etwas anderes. Andrew steht am Waldrand und kann sich kaum das Lachen verkneifen.
»Nein, Nein«, ruft Alisa aus und kurz darauf schreit sie. Nur das Platschen unterbindet es. Als sie wieder mit dem Kopf über Wasser ist, wirf sie ihm Beleidigungen an den Kopf.
»Wer nicht hören will, muss fühlen«, brummt er. »Maila, machst du jetzt mal bitte, ich will schnellstmöglich wieder hier sein.«
Sein nackter Hintern taucht gerade ins Wasser, als ich mich wieder umdrehe. Ich hebe die Hand und lasse den Zauber frei. Er strahlt als er zu mir blickt. Ich bin kurz davor, dieses Verlangen nachzugeben. Aber ich darf noch nicht zurück.

Hier geht weiter mit Maila.
Wollt ihr wissen, wie alles kam, dann könnt ihr es hier lesen.

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