Quinn 63

Schale Reis, Ball aufprallen, Wellen, Glühbirne, Pille, Waage

»Du hast recht«, sagt er auf einmal und ich bin mehr als überrascht. »Es tut mir leid, wirklich, aber ich kann da nicht aus meiner Haut. Wir kennen uns jetzt wie lang, eine Woche, zwei. Ich misstraue jeden Menschen, selbst meiner Familie, was denkst du, warum ich so zu jeden bin. Es fällt mir verdammt schwer, über meinen Schatten zu springen.«
»Was hat das dann für einen Sinn?«, frage ich ihn.
Er atmet tief durch. »Quinn, ich mag dich sehr, aber ich bin eben nicht irgendjemand auf der Straße. Du hast dich für mich entscheiden, dann musst du auch die bittere Pille schlucken und dir manchmal vorwürfe anhören.«
»Oder du schaltest dein Hirn an, denkst nach und wiegst ab, bevor du das, was wir haben, auf den Boden wirfst.«
»Verstehst du …«
»Doch das tue ich, aber du nicht, dass mir euer Geld scheißegal ist, dass ich diesen verdammten Schnickschnack nicht brauche. Da fällt in China vorher ein ganzer Lastwagen mit Reis um, bevor ich darauf aus bin.«
»Passiert, habe ich selbst schon gesehen«, sagt er und seine Mundwinkel zucken nach oben.
»Haha«, knurre ich. »Ganz einfach Levi. Glaubst du, dass ich hinter eurem Geld her bin? Ja oder nein!«
»Ich kann es nicht ausschließen.«
Mir kribbelt die Nase und meine Augen fangen an zu brennen. »Dann wünsch ich dir viel spaß.« Ich wende mich ab und will wieder auf das Schiff.
»Quinn bitte.«
»Nein Levi.« Ich drehe mich zu ihm. »Vertrauen ist einer der wichtigsten Punkte, in sämtlichen Beziehungen. Und du, hast es nicht.«

Der nächste Teil von Quinn gibt es hier.
Wollt ihr es von Anfang lesen, dann startet hier

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