Viktoria 59

»Sicherlich nicht«, befehle ich und will aufstehen, doch meine Beine wollen mir nicht gehorchen und gerade rechtzeitig kann mich mein Vater auffangen.
»Viktoria«, stößt er aus und hebt mich hoch.
»Ich brauch noch etwas Zeit.«
»Und etwas zu trinken«, meint Nikolas.
Ruckartig bewegt sich mein Vater. »Wag es dich!«
»Das, was ihr da oben habt, wird sie ihr nicht schmecken, wenn sie wie ich ist, brauch sie meines.«
Die Aura meines Vaters ist am vibriert und ich weiß genau, wenn ich jetzt nicht irgendetwas finde, was ihn beruhigt oder ablenkt, wird irgendjemand hier im Raum bluten. »Legst du mich bitte hin und holst mir Liam mit Blut von Jes und einem Beutel. Wir testen uns jetzt durch.«
Sein Blick geht zu mir und mustert mich. Hoffentlich hat mich Nikolas verstanden, dass er jetzt lieber die Klappe halten soll. Mein Vater legt mich hin und seufzt. Ich lächle und lege meine Stirn auf seine. »Ich weiß.«
Ohne ein weiteres Wort verlässt er das Zimmer. Ich sehe zu Nikolas. »Fahr etwas herunter, es bringt nichts, wenn wir uns gegenseitig zerfleischen.«
»Ist nicht so mein Ding, aber ja ich versuche es.«
Mein Blick geht zu dem Werwolf und der Dunkelelfe. »Wir müssen zusammenhalten und brauchen Verbündete, selbst wenn Nikolas und ich … ach keine Ahnung, wie ich uns betiteln soll, stark sind, sagen wir so. Alleine schaffen wir es nicht, auch nicht, wenn wir wissen, dass ihr euch im Hintergrund bekriegt.«
Er sieht zu seinem Sohn. »Ich werde die unseren zusammentrommeln.«
»Auf Engel müsst ihr verzichten«, sagen unsere Mütter, wie aus einem Mund. Meine Mutter lächelt, seine an.
»War doch klar, dass sie sich heraushalten«, maule ich.

Viktoria treibt hier weiter ihr Unwesen.
Start ihrer Geschichte kannst du hier lesen

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