Stella 35

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Herzensbildung

Ich fluche lautstark. Mein Vater sieht mich an, als wenn jetzt total den Verstand verloren hätte. Wie soll ich ihm das alles erklären, wenn ich nicht mal selber weiß, wie alles zustande gekommen ist. Ich sehe mich um, wir sind im Garten von meiner Oma. Okay, das wo haben wir geklärt, jetzt das Schwierigere, das Wann? Nehmen wir den Punkt, was ich habe, er hat Kleines gesagt, dies hat er gesagt, bis er seinen Befehl bekommen hat, als Kommandant aufzubrechen.
»Was siehst du mich so an?«, fragt er mich.
»Okay frei raus, was für einen Tag haben wir?«
»Dienstag?«
»Man, Papa, stell dich doch nicht so dumm an! Datum, Jahr?«
»Wir haben Juni 2326.«
»Was?!«, rufe ich entsetzt aus. »Das kann nicht sein!« Wenn das wahr ist, bin ich zurück auf der Erde und mein Vater ist niemals auf dem Portal Planeten gelandet. Ich renne ins Haus.
»Stella«, ruft er mir hinterher.
Ich greife nach dem Monitor, suche Kian Webster und sehe nur einen kleinen Bericht, wo er in die Rakete steigt. »Nein«, schreie ich und gehe wimmernd in die Knie. »Kian.«
»Ach Kleines«, vernehme ich von meiner Oma und spüre ihre Arme. »Alles wird gut«, flüstert sie mir zu. Schon damals als Kind hat sie mir mit ihrer herzlichen Art gezeigt, dass man alles überstehen kann, selbst wenn die Mutter stirbt, während du überlebst. Herzensbildung hat sie es immer genannt, wenn ich sie gefragt habe, was das den solle.
Doch das beantwortet nicht die Frage, warum bin ich hier und nicht dort, wo ich war, oder besser gesagt hingehöre. Ich atme tief durch. Der einzige Weg zurück ist als Soldatin dort wieder hinzukommen. Es mag ein uneinnehmbares Schloss sein, mit Drachen und Ninjas als Verteidiger, aber ich werde es schaffen. Ich gehe zurück, werde meine Aufgabe erledigen und Auastia kann mich noch dreimal zurückschicken, ich werde es schaffen!

Nächster Teil von Stella: Hier
Hier startete ihr Abenteuer.

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