Maila 60

Kai steht mit Kasimir und Sven bei gesattelten Pferden, als wir wieder zum Lager kommen. »Wir lassen Sie nicht alleine gehen«, sagt das Oberhaupt der Schattenelfen.
Ich blicke zu dem Magier, der gefesselt auf dem Boden sitzt. Ich müsste wütend auf ihn sein, komischerweise empfinde ich aber Mitleid. »Weißt du, woher dieser Dämon kommt, oder ihn gerufen hat?«
»Warum sollte ich Ihnen noch etwas sagen?«
Nur ein Wimpernschlag hat es gedauert, dass Kai, seine dunkle Klinge an seinen Hals drückt. »Du hast sie verraten und nicht sie dich!«
»Lass ihn«, sage ich.
»Sei froh, dass sie da ist.« Er nimmt seinen Dolch weg. »Du hättest froh sein können, wenn ich es getan hätte. Uras und der Dämon haben schlimmeres Schicksal für dich.«
Leider muss ich ihm zustimmen, zumindest bei meiner Wache, er versteht kein Spaß darin, wenn es um mich geht. »Lasst uns allein.«
»Wir bleiben in der Nähe«, sagt der Schattenelf in einem grimmigen Ton.
Andrew bleibt einfach bei uns stehen. »Ich bleibe, Uras würde das auch tun.«
Und auch das entspricht der Wahrheit, zu meinem Leidwesen. Ich knie mich hin. »So jetzt hörst du mir zu. Wir haben knapp eine Woche Zeit, wenn nicht so gar weniger. Zeig mir, wo ich dieses Feuer … was weiß ich finde.«
»Ich dachte, ihr wollt zu den Drachenreitern.«
»Ja so war der Plan, aber die ändern sich bekanntlicher weise.« Ich beuge mich zu ihm. »Ich habe viel zu verlieren und …« Ich atme tief durch. »Es wird mein tot sein, oder ich habe einen … etwas Mächtiges an meiner Seite.«
»Warum dann diesen Weg?«

Hier geht weiter mit Maila.
Wollt ihr wissen, wie alles kam, dann könnt ihr es hier lesen.

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