Stella 36

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Mondstrahlen

»Geh es wieder?«, fragt meine Oma. Ich nicke, was soll ich auch sonst tun, sie werden es nicht verstehen. Ich suche den nächsten Trainingspunkt und melde mich gleich an.
»Kannst du jetzt mal antworten«, brummt mein Vater.
»Ich muss los, vielleicht später.« Ich nehme ihm in den Arm. »Danke für alles, aber dein kleines Mädchen muss jetzt ohne dich klar kommen.«
Er runzelt die Stirn, ich gebe ihm einen Kuss und eile los.
Jeder sieht mich komisch an, absolut jeder und ich kann es keinem von ihnen verübeln. Ich laufe mit der neusten Soldatenuniform herum. Da wird mir klar, wie kann ich das ihnen begreiflich machen, dass ich es nicht geklaut habe. Die Wahrheit, sie wissen, ja was da abgeht.
Der Mond strahlt die Erde gerade an, als ich an dem Zentrum ankomme. Ich bin müde und inzwischen mehr als genervt, aber ich will da wieder hoch. Gerade als ich die Tür aufmache, höre ich eine bekannte Stimme.
Ich wende mich zu dem Mann. »General Kleif!«
Auch er sieht mich verwundert an. »Kenne ich Sie?«
»Stella McTrent, ich bin die Tochter … Entschuldigen Sie, es ist jetzt etwas viel zu erklären, aber ich muss zurück auf A1.«
Sein Blick geht über die Uniform. »Und warum sind Sie hier?«
»Okay, dann versuche ich das mal zu erklären. Ich war dort, mein Vater war der Kommandant …«
»Der Kommandant heißt East.«
»Der Trottel …« Ich winke ab. »Ich bin durch eines der Portale hier wieder gelandet in einem Paralleluniversum.«
»Und das können sie beweisen?«
»Wir gehen in Karustia einkaufen, haben letztens einen alten Roboter gefunden in einem toten Portal … Hören Sie, ich kann ihnen hunderte von Dingen aufzählen, wichtiger ist, dass ich wieder hochkomme und mehr über Auastia erfahre.«

Nächster Teil von Stella: Hier
Hier startete ihr Abenteuer.

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