Maila 61

»Weil ich langsam keine Optionen mehr habe«, sage ich und fange an zu weinen. »Alles und jeden, was ich habe, als meine Verbündete haben wollte, gibt es nicht mehr oder besitzt nicht mehr die Macht, die ich benötige.«
»Darum hast du ihn zurückgeschickt«, meint Kasimir der Magier.
Habe ich das? Unterbewusst vielleicht, da mein Hauptaugenmerk eigentlich ist ihn zu beschützen und wir definitiv Hilfe brauchen, hat mein Kopf es mir so eingegeben, also möglich wäre es. Aber sicherlich, lasse ich mir nicht von ihm in hinter die Flossen schauen. »Du bringst mich zu dem Dämon …«
»Er ist ein Mensch, der sich mit dem Falschen eingelassen hat und seine Seele verkauft hat«, unterbricht mich Kasimir.
Das habe ich befürchtet, ich finde es nicht toll, dass mir das Schicksal einen Bösen zur Seite stellen will, aber dann auch noch einer der Seelen los ist, kommt meiner Grenze: Dann bleib ich lieber allein, sehr nahe. Aber Kasimir hat mich schon angelogen, wer sagt, dass er es nicht wieder tut. Wo möglich fürchtet er sich davor, was passieren könnte.
»Was?«, fragt er mich.
»Du liegst falsch.«
»Ach wirklich?«
»Er hat mich nie angegriffen und hat den Dämon zurückgerufen, du lügst schon wieder.«
»Wenn du meins«, sagt er abfällig.
Ich schnaube. »Ja, das werden wir sehen!«
Andrew räuspert sich. »Wir sollten los.«
Ich nicke und beuge mich zu Kasmir, du zeigst mir, wie ich zu ihm komme.«
»Ich bin nicht lebensmüde.«
»Hoheit, darf ich es versuchen?«
Mein Blick geht zu dem Jungen. Jungen kann ich nicht mehr sagen, er sieht gerade mit seiner eisernen Mimik wie eine Kopie meiner Leibwache aus.

Hier geht weiter mit Maila.
Wollt ihr wissen, wie alles kam, dann könnt ihr es hier lesen.

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