Quinn 65

Treppe herunterspringen, Kämpfen, durch eine Tür gehen, Fallen, Böse lachen, Größe messen

Levi kommt durch die Tür. »Du willst wirklich alles hinwerfen?«, will er von mir wissen.
»Einen Kampf zu kämpfen, den man nicht gewinnen kann, beschert nur Kopfschmerzen.«
»Es soll kein Kräftemessen bei uns werden, Quinn.« Er kniet sich zu mir. »Mit dir ist es eine Berg und Tal fahrt und gerade habe ich das Gefühl so tief zu fallen, dass es mich aus dem Auto schleudert.«
»Ich bin immer ehrlich zu dir gewesen. Zu euch allen, warum sollte es auf einmal nicht so sein?«
Er gibt mir einen Kuss auf die Stirn. »Weil … Man Quinn, ich kann nicht aus meiner Haut. Ich sehe hinter allen eine Gefahr.« Er zeigt auf seinen Bruder. »Jendrik zum Beispiel, dass er so nah bei dir sitzt, war mein erster Gedanke nicht, er will dir helfen, es war, er will mir Quinn ausspannen.«
»Wir sind Freunde«, sagen Jendrik und ich wie aus einem Mund.
»Ich weiß, aber so bin ich. Ich bin kein Mensch, der einfach ein Loch springt. Ich bin derjenige, der erst mal alles durchdenken muss. Wie tief, was ist da unten und so weiter.« Er nimmt mein Gesicht in seine großen Hände. »Du bist so ein Loch und ich falle immer noch. Quinn, ich habe einfach Angst, dass mich ganz zu verlieren.«
»Aber du vertraust mir nicht. Ich habe keine Lust, jedes Verdammte mal, wenn dir etwas nicht passt, zu hören zu bekommen, ich will nur dein Geld.«
Er grinst fies. »Okay, dann setzen wir einen Vertrag auf …«
»Nein«, ruft Jendrik dazwischen. »Du wirst sie nicht ins Unglück stürzen mit denen Henker Verträgen.«
»Was heißt hier Henkerverträge?«
»Ich kenne deine Verträge, ein kleiner Fehler und du wirst sie einfach rauswerfen, ohne Geld, ohne das sie sich ein neues Leben aufbauen kann.«
»Okay«, quetsche ich mich dazwischen. »Ich habe nichts zu verbergen!«

Der nächste Teil von Quinn gibt es hier.
Wollt ihr es von Anfang lesen, dann startet hier

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