Maila 62

Ich weiß nicht, ob es gut ist, wie Andrew sich entwickelt und wo hin der Zauber noch führt. Ich will nur hoffen, die Magie weiß, was sie tut. »Schon in Ordnung Andrew, er wird sich fügen.«
»Nein«, brummt der Magier.
»Denkst du wirklich, du bist in Sicherheit, nur weil er den Dämon zurückgerufen hat?«
Er presst seine Kiefer aufeinander.
»Sobald ich weg bin, wird er kommen und was dann?«
»Das ist gegen unsere Abmachung«, zischt er mir zu.
»Diese hast du gebrochen, als du mich hintergangen hast.« Ich beuge mich tiefer. »Ich lasse dich zu gern hier liegen, allein, schutzlos und angebunden.«
Sein Blick wird zweifelnder.
Ich richte mich wieder auf. »Also, was ist dir lieber, deine Freiheit oder dein sicherer Tod?«
»Es wird mein tot sein, so oder so.«
Ich wende mich ab. »Dann finden wir ihn alleine.« Es ist ja nicht so, dass ich keinen Zauber dafür kenne, aber ich weiß auch, das jedes Mal, wenn ich einen wirke, eine Spur hinterlasse, der Uras folgen kann.
»Maila«, flüstert Andrew, als ich neben ihm stehe.
»Ich will nicht, dass du etwas tust, was du bereust.«
»Dich zu beschützen, ist meine Aufgabe. Uras würde nicht zögern.«
»Doch, dies würde auch er.« Ich lege eine Hand auf seine Schulter. »Sonst wären einige hier schon nicht mehr am Leben.« Ich blicke zum Fluss. »Uras ist Uras und du kleiner Andrew sollst du bleiben.«
»Ich will wie er sein, mutig und stark.«
»Das bist du doch schon.«
»Nein, ich …«
Ich hebe sein Kinn. »Andrew, du hast dich deinem Herrn widersetzt, um mein Leben zu retten, du hast ein Mutiger, als so einige die ich kenne.«

Hier geht weiter mit Maila.
Wollt ihr wissen, wie alles kam, dann könnt ihr es hier lesen.

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